Energiemanagement für das eigene Haus
PV-Überschuss dorthin, wo er etwas wert ist.
Der Solarmanager misst Erzeugung und Verbrauch. Er regelt Wallbox, Speicher, Wärmepumpe und schaltbare Verbraucher so, dass möglichst wenig Strom unvergütet ins Netz geht. Er läuft bei dir zu Hause auf einem Raspberry Pi, ohne Abo. Deine Daten gehen nicht in eine Cloud.

Was es steuert
Wechselrichter und Zähler über Modbus TCP, SunSpec oder die lokale Geräte-API — sekündlich gemessen, daraus der freie Überschuss.
Eigene Ertragsprognose je String aus aktuellen Wettermodellen – Grundlage für Akku, Ladeplan und die Vorausschau nach § 51 EEG. Ausrichtung, Neigung und Leistung der Strings ermittelt sie auf Knopfdruck aus den eigenen Messdaten. Verschattung durch Bäume, Nachbarhäuser oder Gauben erkennt sie automatisch und rechnet sie ein. PV-Prognose im Detail.
go-e Charger, Keba, Fronius Wattpilot, Mennekes, Webasto, Hardy Barth, Heidelberg, Elli und Easee. Angesprochen über die lokale Schnittstelle des Geräts, über Modbus TCP (SunSpec) oder OCPP 1.6; Easee über die Hersteller-Cloud. Weitere Wallboxen wie Vestel oder ABL laufen über OCPP 1.6. Der Ladestrom folgt stufenlos dem Überschuss, ein- und dreiphasig. Alle Geräte.
Laden und Entladen nach Prognose und Tagesbedarf. Auch mehrere Speicher nebeneinander, jeder mit eigener Priorität. Unterstützt werden Huawei LUNA, Marstek, EcoFlow, LG ESS Home, SMA und SunSpec-Speicher.
Ladestand direkt aus dem Fahrzeug (Tesla, BMW, Hyundai, Mercedes, VW-Konzern und weitere) oder von Hand. Je Monat Verbrauch, Kilometer und Ladekosten im Vergleich zu Diesel – Autodaten. Im Kalender stehen Abfahrt und Ankunft — danach richtet sich der Ladeplan.
Shelly, Home Assistant, FHEM, KNX, Hue, Tuya und MQTT: Geräte messen und schalten. Große Verbraucher wie Herd oder Backofen erkennt der Solarmanager auch ohne eigene Messung am Lastsprung. Neu: das eigene Haus als 3D-Modell und 2D-Grundriss mit Live-Energiefluss und Bedienung im Raum. Den Grundriss zeichnest du selbst oder übernimmst ihn aus der Karte des Saugroboters. Smart Home 3D im Detail.
Heizstab und Wärmepumpe nehmen den Überschuss auf, bevor er ins Netz geht — mit Startzeit, Mindestlaufzeit und Rücksicht auf die Geräte darüber in der Reihenfolge.
Mehrere Fahrzeuge an einer Wallbox: Jede Ladung wird ihrem Auto zugeordnet und getrennt nach Sonne und Netz bewertet. Für den Ausgleich in der Familie — nicht eichrechtskonform. Wie das geht.
Warum Solarmanager
Sieben Modi, vom reinen Überschussladen bis zum Ladeplan nach Wetter und Abfahrtszeit:
Im Autokalender steht, wann das Auto gebraucht wird — den Rest rechnet der Solarmanager aus.
Der Speicher lädt nicht blind, sondern nach dem, was der Tag noch bringt.
Nicht nur der Preis zählt, sondern auch das Netz: Speicher und Auto laden bevorzugt zur PV-Spitze.
Einblick
Ansichten aus der laufenden Anlage: vom Live-Energiefluss über Prognose und Preisplanung bis zur Jahresauswertung. Ausführlich erklärt auf den Seiten zum Solar-Dashboard und zur PV-Prognose im Tagesverlauf.

Live-Übersicht mit PV-Produktion, Verbrauch, Akku-Status und Wettervorhersage, für Desktop und Mobil.

Eigene Ertragsprognose aus aktuellen Wettermodellen, laufend mit der tatsächlichen Erzeugung verglichen.

Der Überschuss geht in der per Drag-and-Drop festgelegten Reihenfolge an die Verbraucher; wer sein Ziel erreicht, gibt sein Budget frei.

Energiefluss in Echtzeit von der PV über Speicher und Netz bis zu jedem Verbraucher, mit Leistungswerten in kW.

Zeigt die beste Startzeit für Spülmaschine, Waschmaschine oder Herd, damit möglichst viel PV-Strom direkt genutzt wird.

Verbrauch je Gerät in kWh mit Eigenverbrauchs- und Bezugsanteil, Kosten und Tagesgraph.

PV-Produktion und Netzbezug über mehrere Jahre im Vergleich, um Trends im Eigenverbrauch zu erkennen.

Jahresstatistik mit Produktion, Eigenverbrauch, Kosten, EEG-Ertrag und vermiedenem CO₂ auf einer Seite.

Reicht der Speicher bis zum PV-Start? Nutzbare Energie, Nachtbedarf aus Messwerten und erwarteter Ladestand am Morgen – auch für mehrere Speicher.

Bezugskosten, Direktverbrauch und eingesparte Dieselkosten pro Monat im Vergleich.

Einzelne PV-Strings nach Ausrichtung im Vergleich, etwa Süd-Ost, Nord-West und Balkonkraftwerk, als Monats- oder Tagesverlauf.

Die Ladesimulation rechnet aus Wetterprognose und Ladestand aus, wann das Auto voll ist.

Prognose und Ist-Werte für Produktion, Verbrauch, Wallbox-Ladung und Einspeisung im Tagesverlauf.

Sieben Tage Wetter mit erwartetem Ertrag, im Tagesdetail mit Peak-Leistung, Sonnenstunden und gemessener Erzeugung.

Prognose und Ist-Ertrag je Tag, mit der Bandbreite zwischen pessimistischem und optimistischem Szenario.

Stunde für Stunde Preis, PV-Prognose und geplante Aktion für Wallbox, Akku und Heizung, jeweils mit Begründung.

Preis je Stunde, aufgeteilt in Arbeitspreis und sonstige Kosten, mit Durchschnittslinien als Grundlage für günstig und teuer.

Das laufende Jahr aus den bisherigen Daten hochgerechnet und getrennt ausgewiesen, etwa zur Abschätzung der Amortisation.

Widgets aus dem Katalog frei anordnen und mehrere Boards pflegen; die Anordnung gilt auf allen Geräten.

Neue Ansicht mit Energiefluss, Autarkie und Kacheln für Produktion, Verbrauch, Einspeisung, Netz, Wallbox und Batterie.

Das eigene Haus als 3D-Modell: Energiefluss live, Geräte im Raum bedienen, Widgets frei platzierbar. Grundriss selbst zeichnen oder aus der Saugroboter-Karte übernehmen. Mehr unter Smart Home 3D.

Dieselben Live-Daten als Draufsicht: Räume, Möbel und Geräte mit Zustand, schaltbar per Tipp.

PV-Anlagen, Akkus, Wallboxen, Autos und Prognosen an die eigene Anlage anpassen.

Jede Ladung mit Fahrzeug, Menge je Herkunft und Betrag, für jeden Fahrer einzeln im Browser. Mehr unter Ladestrom abrechnen.
Einrichten
Ein Raspberry Pi 4 oder 5 mit Raspberry Pi OS genügt — oder ein beliebiger Linux-Host, der dauerhaft läuft.
Ein Befehl richtet Docker, Datenbank und Container ein. Abhängigkeiten kommen automatisch mit.
Schnittstellen freischalten, IP-Adressen eintragen, Prioritäten festlegen — über den Setup-Wizard oder manuell.
wget https://raw.githubusercontent.com/BBessler/Solarmanager/main/install/setup_docker.sh
chmod +x setup_docker.sh
./setup_docker.sh
Die vollständige Anleitung samt Update-Pfad und nativer Installation steht unter Installation.
Fragen
Beim PV-Überschussladen wird nur der Solarstrom genutzt, der gerade nicht im Haushalt verbraucht wird. Der Solarmanager misst laufend Erzeugung und Verbrauch und regelt Wallbox, Batteriespeicher oder Heizstab so, dass möglichst viel eigener Solarstrom genutzt und möglichst wenig ins Netz eingespeist wird.
Mit der eingebauten Datensicherung: automatisch zur eingestellten Uhrzeit, auf dem Gerät und auf Wunsch zusätzlich auf USB oder per SFTP, FTP oder FTPS auf einen Server. Wiederhergestellt wird direkt aus der Oberfläche. Mehr unter Datensicherung.
Unterstützt werden go-e Charger, Easee, Keba, Fronius Wattpilot, Mennekes, Webasto, Hardy Barth, Heidelberg und Elli. Dazu kommen Wallboxen mit OCPP 1.6 (z.B. Vestel, ABL) oder SunSpec (Modbus TCP). Alle Details stehen auf der Seite Unterstützte Geräte.
Ja. Jede Ladung wird dem Fahrzeug zugeordnet, das geladen hat, und in PV-Strom und Netzstrom aufgeteilt – beide mit eigenem Preis je Kilowattstunde. Wer lädt, sieht seine Vorgänge im Browser samt Betrag. Gedacht ist das für den Ausgleich innerhalb der Familie: Die Werte sind nicht eichrechtskonform, für die Abrechnung gegenüber Dritten ist ein geeichter Zähler vorgeschrieben. Mehr unter Ladestrom abrechnen.
Ein Raspberry Pi 4 oder 5 genügt. Alternativ eignet sich jeder Linux-Host, Mini-PC oder NAS mit Docker. Empfohlen ist Docker, weil das Setup-Skript Installation und Update übernimmt. Nativ läuft der Solarmanager auf Raspberry Pi OS oder gängigen Linux-Distributionen (Debian, Ubuntu). Die Installationsanleitung führt beide Wege Schritt für Schritt durch.
Ja. Die Steuerung läuft lokal in deinem Netzwerk, über Modbus TCP, OCPP und lokale Geräte-APIs. Es werden keine Daten in eine Cloud gesendet. Fällt das Internet aus, regelt die Anlage weiter. Das Internet dient nur zum Abrufen von Daten: Wetter und Solcast-Prognosen, Preise von Tibber oder aWATTar, Fahrzeug-APIs sowie Geräte ohne lokale Schnittstelle (z.B. Easee, EcoFlow). Hintergrund unter Lokal ohne Cloud betreiben.
Die Software ist frei auf GitHub verfügbar – ohne Abo- oder Lizenzgebühren. Es fallen nur die Kosten für die Hardware an, z.B. einen Raspberry Pi.
Ja, optional. Der Solarmanager berücksichtigt die stündlichen Preise von Tibber oder aWATTar. Er lädt das Fahrzeug dann bevorzugt in günstigen Stunden, zusätzlich zum PV-Überschuss.
Beim optimierten Laden entscheidet der Solarmanager nicht nur nach dem aktuellen Überschuss, sondern plant voraus: Er kombiniert die PV-Prognose für den restlichen Tag, den gewünschten Ladestand und – falls konfiguriert – die Börsenpreise deines Stromtarifs. Ergebnis ist ein Ladeplan, der das Auto rechtzeitig voll macht und dabei so viel Solarstrom wie möglich nutzt. Mehr dazu unter PV-Überschussladen mit der Wallbox.
Ja. Der Solarmanager regelt den go-e Charger (HOME, HOMEfix, Gemini) über die lokale HTTP-API, stufenlos und ein- wie dreiphasig. Einen go-e Controller braucht es nicht. Details unter Go-e Charger PV-Überschuss ohne Controller.
Über Modbus TCP direkt im lokalen Netz – ohne Umweg über das Hersteller-Portal. Unterstützt werden die Huawei-SUN2000-Serie samt Smart Dongle und der LUNA2000-Speicher; alternativ lässt sich das FusionSolar-Portal anbinden. Der Solarmanager liest Erzeugung, Hausverbrauch und Speicherstand sekündlich und berechnet daraus den freien Überschuss. Mehr auf der Huawei-Modbus-Seite.
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